lila feuerwerk in eidelstedt

ohne erwartungen starteten wir am freitag unser erstes punktspiel mit jettinger, frau schmidt, hamer, wonsak, siem, otto. die voraussetzungen waren nicht die besten, jettinger völlig übernächtigt mit restalkohol, frau schmidt mit dem üblichen ferddisch gefühl, otto als parallelspieler (glückwunsch an die 4. die 9:2 gewonnen haben) . das neue topdoppel, bisher ungeschlagen von den sparringpartnern in der hebc halle, trumpfte wieder auf. das waren leider die einzigen doppelpunkte. naja ergebnisse brauche ich nicht schreiben die kann man dem bild entnehmen. nachdem es 4:4 stand war ein kleiner hoffnungsfunke beim hebc team zu sehen. dann wurde es eine enge kiste, leider reichte es nur zum 8:8 verdient wäre der sieg gewesen, doch ich denke der spirit in der mannschaft lässt auf einiges hoffen, den klassenerhalt diesmal ohne antrag zu schaffen.

Bildschirmfoto 2014-09-21 um 09.36.00

das war 2013 am 7.1.2014 gehts wieder rund in der eduardstrasse

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 6.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

der hebc in grenzau

heute präsentierte sara vor versammelter mannschaft in der halle in grenzau ein tischtennisgedicht. angekündigt vom trainer anton. es ging um die gefühle des balles. wo wenn nicht hier versteht man sowas.

ansonsten bin ich schon sehr gespannt wie morgen das spiel verläuft, mit der rückhand treffe ich keinen ball mehr und mit der vorhand kloppe ich alles drauf was geht das wird ein spaß.

der rest der truppe ist schon auf schmerzmittel, das training ist hart aber gut.

nächstes jahr hoffen wir auf mehr beteiligung vom hebc, spart euch euren urlaub gefälligst auf.

Dreckiger Auswärtssieg mit 9:5, Tabellenführung zurückerobert! by Erik

 

 

Der Bericht vor dem Bericht:
Hätte ich gestern nur nicht so groß getönt, daß auf unserer Homepage nix zensiert wird. Unaufhörlich wäre der rote Stift beim nun folgendem Bericht zum Einsatz gekommen!! Doch es ist nun mal so, ich habs gesagt und sitz nun kopfschüttelnd hier und traue meinen Augen kaum. Geändert wurden nur, zum besseren Verständnis, die vielen kleinen Rechtschreib- und vor allem Zeichenfehler, ansonsten ist alles Erik.

 

Wie soll man am besten nur anfangen, bei den ganzen Ereignissen die sich gestern beim, aber wohl eher nach dem Punktspiel abgespielt haben!?

Alsoooooo…die erste Mannschaft trat gestern gegen die Gastgeber SG GWR/TuS Osd. 3 an. Diese spielten mit Timm, Kanitz, Horn, Seibold, Will, Ewald.

Der HEBC in gewohnter Manier, aber mit neuen Namen: Porno-Erik, Dreckspatz-Stephan, Sachsen-Christoph, Spacko-Ulli, Jürgen (der leider noch keinen Spitznamen erhalten hat) und unser 6er, Vereinsmeister-Andreas, der unseren Karsten ersetzte. Wie und warum solche Namen zustande kommen, dazu später.

Die Doppel starteten, wie auch im 1. Punktspiel dieser Saison, mit einer 2:1 Führung für den HEBC. Unser 1er und 3er Doppel konnten sich souverän mit 3:0 und 3:1 durchsetzen. Doppel 2 musste sich leider dem starken Angriffsdoppel mit 0:3 hingeben.

Nun waren Porno-Erik und Dreckspatz-Stephan an der Reihe. Dreckspatz spielte schöne und gute Bälle gegen den 1er Timm, konnte sich aber im entscheidenden Moment nicht durchsetzen und musste mit 0:3 den Tisch verlassen. Ich, alias Porno-Erik, kam in den ersten 2 Sätzen noch nicht richtig ins Spiel und musste somit ein 0:2 in ein 3:2 nochmal drehen, aber hat ja alles geklappt. In der Mitte hatte Sachsen-Christoph, nach anfänglichen Schwierigkeiten, dann jedoch wenig Mühe mit seinem Gegner und siegte 3:1. Spacko-Ulli führte nach kämpferischer Leistung im 5. Satz mit 10:7 und konnte ihn dennoch nicht für sich entscheiden, schade! Vereinsmeister-Andreas siegte nun sehr souverän mit 3:0 gegen Sportfreund Will. Jürgen musste ebenfalls über die volle Distanz gehen und siegte aber verdient mit 3:2. Zwischenstand nach erster Einzelrunde, 6:3 für die HEBC Jungs!

Im nun folgenden Spiel sollte ich mal wieder ein 5 Satz Spiel spielen dürfen, aber erneut mit positiven Ausgang zu meinen Gunsten. Dreckspatz-Stephan kam erneut am heutigen Tage nicht zum Stich und musste erneut dem Gegner den Vortritt lassen. Sachsen-Christoph fand nun seinerseits kein probates Mittel gegen den Angriffsspieler Horn und verlor klar mit 0:3. Hier nochmal eine Entschuldigung an die Gastgeber, dass unser Sachsen-Christoph seine Wut an euerm Ball auslassen musste. Ja, der Ball geht halt kaputt, wenn man mit voller Möhre auf ihn tritt, lieber Sachsen-Christoph 😛

Nun konnten Spacko-Ulli und Jürgen ihre Spiele nach „Hause“ bringen und somit zum Endstand von 9:5 für den HEBC sorgen. Und nein, lieber Vereinsmeister-Andreas, es muss erwähnt werden, dass du bereits im Spiel warst und dieses 0:3 chancenlos abgegeben hast. Aber er wäre ja nicht Vereinsmeister, unser Andreas, hätte er nicht den passenden Spruch auf Lager. „Ich wusste, dass Jürgen das Ding gewinnt“. Naja, glauben wir es Ihm mal und lassen das so stehen. So, das war`s vom Spiel, nun kommt die wohl noch lustigere Nachspielzeit.

 

Punkte im Einzelnen:

Porno-Erik: 2,5 ; Dreckspatz-Stephan 0,5 ; Sachsen-Christoph: 1,0 ; Spacko-Ulli: 1,5 ; Jürgen: 2,5 ; Vereinsmeister-Andreas: 1,0

 

Noch fix mit den Gastgebern ein Bierchen getrunken, danke dafür, ging es ab zum Duschen. Echt nette Gastgeber muss man sagen, aber die Duschen waren ein böses Foul! Man dreht nur warm auf, raus kommt furzlau und eine Wassermasse an Fontänen, die sich aus dem Duschkopf ergoss, wahnsinn! War man erst mal eingeschäumt, musste man gefühlte 30min stehen bleiben, damit auch die Seife wieder abgespült werden konnte, denn bei 3 Tropfen pro min (etwas übertrieben), dauert dies nun mal seine Zeit. So und nun hatte Dreckspatz-Stephan seinen Spitznamen wegbekommen, nicht, dass er schon keinen Einzelsieg beitragen konnte, nein, er verzichtete auch der Umstände geschuldet aufs Duschen! Also ein doch schon stark muschihaftes Verhalten, wie ich finde und das sollte nicht das einzig Negative an diesem Abend bleiben. So, fertig geduscht, ab zum Auto Richtung Griechen, allerdings ohne Jürgen, der wahrscheinlich deshalb noch keinen Spitznamen erhalten hat. Ich hatte die Ehre zu fahren, neben mir Dreckspatz auf dem Beifahrersitz und Sachsen-Christoph auf der hinteren Reservebank. Zusammengefasst könnte man über diese Fahrt sagen: „Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön“. Dreckspatz machte keinerlei Anzeichen seine bescheidene, ach scheiß drauf, beschissene Leistung gut zu machen, NEIN! Stattdessen donnerte er seine noch halbvolle Becks-Bierflasche gegen die Windschutzscheibe, so so…erst scheiße spielen, nicht duschen und dann noch randalieren, es ist unglaublich. Doch auch dabei sollte es nicht bleiben. Ich durfte mir derweil von der Rückbank meinen Namen in Verbindung mit Pornomaterial anhören, zu diesem Zeitpunkt allerdings noch ohne Erklärung warum, das sollte sich beim Griechen ändern. Das Dreckspatz das natürlich auch nicht entgangen war, war klar, auch von ihm wurde mein Name nun in Verbindung mit Porno gebracht. So nach schätzungsweiße 10x mal falsch abgebogen und einmal abgebogen obwohl verboten, erreichten wir den Griechen. Ein freundliches Hallo an alle, die da noch waren. Und nun nahm das Schicksal seinen Lauf. Ulli, der nicht größer ist als ich, provozierte und begann heftige verbale Duelle mit mir, zu einer Schlägerei kam es nicht, besser für ihn, würde ich sagen 😛 Worte wie Lutscher, Spacko, Kleiner waren da keine Seltenheit, jaja das Klima in der 1. Mannschaft ist schon nahezu pervers geil! Dennoch musste er selbst über den Spacko so sehr lachen und es ist ja auch sehr liebevoll gemeint und mit keiner böser Absicht verbunden, sodass er ab sofort halt Spacko-Ulli heißt der kleine, hahaha. So ja…Dreckspatz indessen machte an diesen Abend weiter auf sich aufmerksam, kniete er sich doch tatsächlich auf die Sitzbank beim Griechen, um mit den dahinter Sitzenden zu kommunizieren. Spacko-Ulli, der von dem Anblick scheinbar mehr als angetörnt war, konnte es nicht lassen und gab Dreckspatz einen schönen Schlag auf den Arsch, meinerseits kam nur ein „fester fester, der steht drauf“. Doch damit nicht genug, als wäre nichts gewesen, versöhnten sich die beiden und es gab Streicheleinheiten. Jungs, der nächste Christopher-Street-Day gehört definitiv euch! Ja der Ulli geht fremd und das mit dem Dreckspatz, tja der Ulli mag es halt dreckig und versaut, eine andere Schlussfolgerung ist hier nicht möglich! Wenn das der Jürgen wüsste, Ehekrise sag ich nur! Und nun kam der Porno ins Gespräch. Nachdem nun auch Patrick (Spieler der 4. Mannschaft) meinen Namen in Verbindung mit Porno brachte, aus mir bis dato immer noch unerklärlicher Weise, geschah es dann, ich fragte nach! Und dazu muss man sagen, ich dachte bis dahin, wenn man bei Facebook „Gefällt mir“ klickt, dann sehe nur ich selbst das und nicht meine Freunde, ja, da habe ich wohl falsch gedacht, danke an Sara (Spielerin 4. Mannschaft) für die Aufklärung. Es steht dort Gefällt MIR, MIR, verstehste MIR, nicht EUCH, nein MIR! Diese Logik verstehe einer…, kann nur eine Frau konstruiert haben den Quatsch…Das Verhängnisvolle daran war nun, wenn man dann halt Seiten mit Gefällt EUCH anklickt, die den Namen tragen „Hübsche versaute Mädchen ab 18“, dann brauch man sich ja nicht wundern. Das Problem an der Sache, sowas bekommt man auch nicht erklärt, da kannste 10x sagen, jaaaaaa, das war nur verklickt, das glaubt dir doch keine Sau. Ja, der Name Porno-Erik war dann wohl quasi das Endergebnis dieser Aktion. Tja, shit happens! Scheinbar fand auch unser Christoph, nach einigen Bier und Ouzo, plötzlich meinen Dialekt wieder sehr sehr lustig, sodass er doch tatsächlich nur noch sächsisch redete, den Rest des Abends. Na gut, bitte, dann freust dich ja sicher über deinen neuen Spitznamen als Sachsen-Christoph wa? 😉 Und damit aber nicht genug nein, der Herr wurde rassistisch! Jaja, er meinte doch, wenn ich weiterhin so spiele, müsste man mich bezahlen, mit Ost-Mark oder doch eher mit Bananen. Doch selbst damit nicht genug, neehehe, rotzfrech meinte er noch, ich sollte doch selbst mal Nacktbilder von mir auf Facebook posten, statt nur die Mädels. Ja das ist klar, das würde Dir natürlich gefallen. Okay lieber Sachsen-Christoph, ich habe jetzt hier und nur für Dich meinen exklusiven Körper prostituiert! Aber Bilder sind mit zu langweilig, ich habe ein Video gemacht, exklusiv von mir, nackt, unzensiert, mit meinem Spitznamen Porno-Erik und das gesamte mit Musik untermauert. Es ist echt Hardcore, aber speziell für Dich Christoph damit du bis Dienstag immer etwas hast um an mich zu denken! Speziell dir gewidmet, mein Video, viel Spaß 😉 Klickst du hier > http://goldengay.de.vu/Porno_Erik

Bis Dienstag Jungs und Mädels, bleibt sportlich!

 

 

Die Kirschenklopper weggekloppt by the watchman

Einen starken Auftritt hatte die zweite Mannschaft gestern beim Pokalauftakt gegen Eilbeck 3 aus der 2. Landesliga. Das neu(uni)formierte Team um Käpt’n Martin bot den zahlreich erschienenen Zuschauern nicht nur erfrischendes für’s Auge, als sie in ihren leuchtenden lila Leibchen in die Halle einliefen, nein, zur Freude aller gab es auch noch ein teils hochklassiges, jedoch immer spannendes Match, in welchem die Eimsbütteler, nach zweimaligem Pokalaus gegen die Eilbecker innerhalb der letzten fünf Jahre, erstmals triumphieren konnten.  Mit 9:6 ging das Spiel an den HEBC, der sich als geschlossene Mannschaft präsentierte und keinen Zweifel daran ließ, wie das Ziel für diese Saison lautet, nämlich sofortiger  Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga.
Das Spiel: Da Anna zugunsten der Jugend in die Dritte gewechselt hatte, spielten die Jungs  in folgender Aufstellung: Matschi und Oli (der Lange) Oben, Andreas und Gerd Mitte, sowie Martin und Oli (Oli Rieger, für Anna neu im Team) Unten.  Der Gegner trat in der Besetzung Werning, Schultz, Goroncy, Manthey, Krüger und Gutschy an. Dies ist zwar nicht deren aktuelle Bestbesetzung, dennoch waren hier neben einem C-Spieler fünf B-Spieler am Start.(nur mal zur Erinnerung, davon gibt’s beim HEBC mit Ausnahme von Anna keinen einzigen!) Also nicht gerade die günstigste Ausgangsposition für die Zweite, von der die Hälfte monatelang nicht trainieren konnte und bei denen Gerd sich mit ner Epicondylitis an die Platte stellen mußte. Zu allem Übel überraschte Martin noch mit komplett  neuen Doppelaufstellungen, die nicht wenige an seinem Verstand zweifeln ließen. Er selbst beförderte sich mit Oli (dem Langen) zum Einserdoppel und ließ Matschi und Andreas die Rolle des Opferdoppels zukommen. Gerd und Oli (die Jugend) spielten folglich das Doppel Drei. Die Doppelpaarungen  der Eilbecker Kirschenklopper lauteten Schultz/Goroncy, Werning/Manthey und Krüger/Gutschy. Und siehe da, es gelang, was die Saison zuvor nicht ein einziges Mal gelungen war, der HEBC lag nach den Doppeln  vorn. Sowohl das Einser- als auch das Dreierdoppel, die beide zuvor noch nie so zusammen gespielt hatten, zeigten eine souveräne Leistung und konnten ihre Gegner mit  3:1, bzw. 3:2 bezwingen und auch das zweite Doppel wollte sich mit der Opferrolle so gar nicht zufrieden geben und spielte höchst ansehnliches Tischtennis. Doch leider brachen sie im vierten Satz nach einer 10.4 Führung aus unbegreiflichen Gründen völlig ein und mußten sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch gingen Matschi und Andreas gestärkt aus diesem Spiel hervor, denn sie verlangten den Eilbeckern alles ab und ein Landesliga Einserdoppel muß erst mal geschlagen werden, trotz der drei Punkte Vorgabe.
Wie gestärkt, das merkte man schon an Matschis entschlossenem Blick, als er sich vor seinem ersten Einzel nochmal hochkonzentriert die Haare zurechtmachte Da war jedem klar, der will’s jetzt wissen. Auch seinem Gegner Martin Schultz wurde das schnell bewußt, nachdem dessen durchaus ansehnliche Rückhandtopspins von Matschi ein ums andere Mal mit unbarmherzigen Turborückhandblockknallern beantwortet wurden und dem Eilbecker nur so um die Ohren flogen. Das war ganz großes Tischtennis, das Matschi uns da zeigte, da strafte er einige HEBCler Lügen, die ihm, aufgrund seines Trainingsrückstandes, sowie seinen konditionellen Defiziten, einen solch eindeutigen Sieg nicht zugetraut hatten. Ganz anders lief es bei Oli, der zum ersten Mal „Oberepaarkreuzluft“ schnuppern durfte. Natürlich war unser Neupapa motiviert bis in die Haarspitzen, doch gegen Manuel Werning war nichts zu holen. Kompromisslos zog dieser so ziemlich alles an, was auf ihn zukam und hatte dabei eine enorme Trefferquote. Dazu kam noch sein unberechenbarer Aufschlag, der Oli vor große Probleme stellte, kurzum, ein klare Sache für den Mann aus Eilbeck, der übrigens letztes Jahr noch oben in der 1. Landesliga spielte. Nun war Andreas an der Reihe, dem nach wie vor das so unglücklich verlorene Doppel im Hirn herumschwebte und dem klar war, daß er sich den Frotzeleien beim Griechen (wie, 10:4 geführt und doch noch verloren? Gibts ja nicht, wie kann das denn passieren…hey, haste gehört, der Andreas….) nur dann würde entziehen können, wenn er nun eine überzeugende Leistung zeigte. Phasenweise tat er das dann auch, vor allem im 1. und im 4. Satz, ließ er Florian Goroncy nicht den Hauch einer Chance, der es ihm jedoch nicht leicht machte und seinerseits die Sätze 2 und 3 recht klar für sich behaupten konnte. Nun mußte es der fünfte zeigen und da war ja noch dieses Doppel, das an unserer Nummer vier nagte, das ihn innerlich zu zerfressen drohte, von dem er seinem Sohn, der so gerne stolz auf ihn ist, niemals würde erzählen können. Er sammelte sich nochmal, versuchte seinen Kopf freizukriegen und es gelang ihm. Sicher wieder seine Returns, ebenso konne er desöfteren mit seinen harten Rückhandschüssen punkten und gewann letztlich zu 8 den Satz und somit dieses Spiel. Puh! Nicht ganz so spannend war es in der Partie Gerd gegen Carsten Manthey, was daran lag, daß Gerd seinen Gegner stets im Griff hatte. Er machte wenig Fehler, spielte ruhig und überlegt und wußte im richtigen Moment die Initiative zu ergreifen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, zu häufig hatte man in der letzten Saison erlebt, wie Gerd mit dem Kopf durch die Wand wollte und wie ein Wahnsinniger auf alles losdrosch was auf ihn zukam. Doch diesmal setzte er um, was sein Mannschaftsführer ihm immer einzubleuen versucht hatte, er verteilte die Bälle klug, wartete auf seine Chance und schlug dann gnadenlos zu. Ein deutliches 3:0 war das verdiente Ergebnis. Zwischenstand 5:2, es lief gut für den HEBC. Nun kamen Martin und Oli an die Reihe, die schon vor Saisonbeginn eifrig Vorschusslorbeeren geerntet hatten, wurden sie doch von der kompletten Liga als das stärkste untere Paarkreuz seit langem angesehen. Nun mußten sie zeigen wie stark sie wirklich waren. Martin hatte anfangs große Probleme mit Andree Gutschi und dessen gutplatzierten schnellen Aufschlägen, konnte aber selbst immer wieder mit seinen eigenen Aufschlägen punkten. Wenn er mal gut in den Angriff kam, wurden seine Vorhandtopspins immer wieder blitzschnell von Gutschis Rückhandblock gekontert, sodass der schöne 3-Punktevorsprung sich schon bald in einen knappen Rückstand verwandelt hatte. Das änderte sich im ersten Satz bedauerlicherweise nicht mehr, er konnte sich zwar noch in die Verlängerung retten, doch da ging’s schnell, 13:11 für Gutschi. Im Zweiten liefs schon besser, er bekam die Aufschläge immer besser in den Griff und auch seinen Topspin setzte er nicht mehr direkt auf Gutschis Rückhand, sondern variierte mehr und konnte den Satz mit 11:7 für sich entscheiden. Danach war’s vorbei für Gutschi, er begann sich über Martins Aufschläge zu beschweren und steigerte sich da richtig rein, bis irgendwann die Wut sein Spiel bestimmte. Schade, denn damit schadete er sich selbst am meisten, zwei klare Sätze für Martin, 6:2. Nicht ganz so gut verlief Olis Einstand in die Zweite, obwohl es danach zunächst gar nicht aussah, denn ruckzuck hatte er den ersten Satz mit 11:4 gewonnen. Doch Florian Krüger wurde stärker, stellte sich auf Olis Spiel ein, machte viel Druck und drängte Oli schnell von der Platte weg. Sehr sicher kamen nun sowohl die Vorhand-, als auch die Rückhandtopspins des Eilbeckers, auf die Oli häufig nur noch reagieren konnte. Leider fand er nicht mehr zu seinem Spiel aus Satz Eins zurück, es wurde zwar jedes Mal verdammt eng, doch Krüger gewann alle drei folgenden Sätze in der Verlängerung. Bitter für Oli, der sich sein erstes Spiel bestimmt etwas anders vorgestellt hatte. Doch noch war die Führung hoch, drei Punkte fehlten nur zum Sieg und zum Einzug in die nächste Runde. Weiter ging’s mit Matschi gegen Werning, Eins gegen Eins, das Spitzenspiel des Abends. Es wurde auch tatsächlich zu einem solchen, großartige Angriffsduelle entzückten regelmäßig die Zuschauer, denen Tischtennis vom Feinsten geboten wurde. Doch so gut Matschi auch spielte, Werning wußte auf alles eine Antwort, gegen den war heute nichts zu machen. Trotzdem ein starker Auftritt von Matschi. Auch Oli (der Lange) ließ in seinem zweiten Match nichts unversucht gegen Schultz zu punkten, doch noch fehlte im die nötige Sicherheit, die lange Trainingspause war ihm anzumerken. Schultz gewann 3:0, aber denkbar knapp war’s allemal, zweimal ging’s in die Verlängerung, den letzten verlor er zu 9. Da war er wieder weg, der schöne Vorsprung, die Eilbecker waren bis auf einen Punkt herangekommen, 6:5 hieß es nur noch. Gerd durfte wieder ran und bei dem lief es einfach. Auch wenn Goroncy den ersten Satz noch für sich entscheiden konnte, ließ sich Gerd nicht aus der Ruhe bringen und zog sein Spiel durch. Leichtfüßig stand er an der Platte und bewies mehrmals, was für ein feines Händchen er haben konnte. Auch wenn er es im Vierten nochmal spannend machte, war das ein klares 3:1 für Gerd. Respekt, drei Punkte, besser geht’s nicht. Andreas hingegen tat sich schwer mit Manthey, der häufig über die Halbdistenz kam und von dort mit seinen weichen Topspins punkten konnte. Wie immer kämpfte Andreas um jeden Ball, doch es half nichts, Manthey ließ nichts anbrennen und machte sicher diesen Punkt, der das Team aus Eilbeck wieder auf 6:7 heranbrachte. Martin war der nächste, er mußte gegen Krüger ran. Das tat er auf beeindruckende Art und Weise, gewann souverän 3:0 und der HEBC führte wieder mit 8:6. Oli hatte es nun in der Hand das Spiel zu entscheiden und gegen Gutschy sah man plötzlich einen ganz anderen Oli, als noch in seinem ersten Spiel. Mit viel Mut und dem nötigen Vertrauen in seine Fähigkeiten zeigte er, warum man dieses hintere Paarkreuz so hoch einschätzte. Ein nie gefährdeter 3:0 Sieg und somit der Sieg für die Eimsbütteler Jungs. Geschafft, die Freude war riesengroß, was nach der leidvollen letzten Saison allzu verständlich ist. Wenn es so weitergeht, wenn die Zweite weiterhin solch engagiertes Tischtennis zeigt, kann der Aufstieg tatsächlich erreicht werden. Viel Glück dafür.
the watchman

Skandal beim HEBC

Spielabbruch beim Spitzenspiel gegen Urania

Hamburg. (dpa) Zu einem völlig unerwarteten Ausgang kam es am Dienstagabend beim Spitzenspiel in der 
1. Bezirksliga 4, zwischen dem Tabellenführer Urania 3 und der 1. Mannschaft des HEBC.
Wie so häufig, hatte der eiskalte nordische Winter eine Sportveranstaltung zum Platzen gebracht, doch dieses Mal ging es ausnahmsweise nicht um eine Freiluftsportart, nein, ein Tischtennisspiel fiel den widrigen Bedingungen zum Opfer.
Da freut man sich auf eine muggelige Halle und dann sowas… hatten sich wohl die Spieler des SC Urania beim Betreten der Halle des HEBC in der Eduardstraße gedacht. Denn als sie aus der noch warmen Umkleidekabine in der Halle erschienen, wurden sie augenblicklich von einem frostigen Kältemantel umhüllt, was einige der vom Sonnenplatz der Tabelle verwöhnten Uranier in eine Art Kältestarre versetzte, sodass sie das Spiel beim Stande von 7:3 für den HEBC vorzeitig abbrechen mußten. Gerade noch rechtzeitig, denn nur etwas länger in diesem Eiskasten und die geschmeidigen Finger eines Uraniers wären definitiv verloren gewesen. Einer totalen Vereisung derselben zuvorkommend, trat er in seinem zweiten Spiel gegen Roßnagel nicht an, was seinen Mitspieler dazu veranlasste, dem Teamgeistgedanken folgend, sein Spiel gegen Blum, ebenso wegen der arktischen Temperaturen kampflos abzugeben.   
Nichtsdestotrotz spielte der HEBC bis zum Abbruch stark auf und hatte sich die 7:3Führung bis dahin hoch verdient. Außer den Stammspielern Harder, Roßnagel, Blum und Heide waren für den HEBC noch Jettinger und Lück mit am Start, die gemeinsam drei wichtige Punkte zum Sieg  beitrugen. So konnten die HEBCler  den Tabellenführer völlig überraschend 9:3 besiegen und sind dadurch wieder auf den heiß umkämpften zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Nun haben sie es selbst in der Hand und können den bereits verloren geglaubten Aufstieg in die Landesliga doch noch packen.