3 Spiele, 6 Punkte (9:4 Harksheide ; 9:7 Wedel ; 9:7 Niendorf) – Aufstieg in greifbarer Nähe! (A report by Porno-Erik)

Im ersten Punktspiel empfingen uns die Harksheidener. Nach den Doppeln gerieten wir schnell 1:2 in Rückstand, was aber durch unser oberes Paarkreuz, vertreten von Jürgen und mir schnell wieder in ein 3:2 verändert werden konnte. Im mittleren Paarkreuz gab es dann eine Punkteteilung. Während Stephan sich leider 0:3 geschlagen geben musste, konnte Ulli seinen Gegner in 5 Sätzen niederringen. Spielstand 4:3. Unser unteres Paarkreuz sah sich nun einer verdammt schweren Aufgabe gegenüber. 2 Spielerinnen (Zwillinge) aus der Hamburg Liga traten bei den Gästen als Ersatz an und diese spielten ein überragendes Tischtennis. Unser Vereinsmeister Andreas (Ersatz für Karsten alias King of Noppe) musste sich nach dennoch starken Kampf am Ende der Gegnerin mit 1:3 geschlagen geben. Unser Christoph hingegen konnte nach einen hochklassigen Angriffsspiel und dem Match des Tages einen 3:2 Sieg einfahren. Spielstand 5:4. Dann sollte den Gegnern auch kein Punkt mehr gewährt werden. Jürgen siegte souverän mit 3:1, während ich mich hingegen etwas schwer tat, aber am Ende auch einen 3:2 Sieg verbuchen konnte. In der Mitte siegte nun auch Stephan mit 3:1 und Ulli legte ein klares 3:0 hin. Das Endergebnis daher ein 9:4 für den HEBC! Danach ging es noch zu unseren Stammgriechen „Themi“ zu einen oder mehreren Bierchen und einer Kleinigkeit zu essen.

Im 2. Punktspiel begrüßten wir vor heimischen Publikum die Gäste aus Wedel. Und es sollte mal wieder zu einem Krimi der Superlative kommen. Während unser 1er Doppel mit Stephan und mir souverän mit 3:0 siegen konnte, musste sich im Gegenzug unser altes Ehepaar 0:3 geschlagen geben. Unser 3er Doppel mit Christoph und Karsten machten dann einen knappen 3:2 Sieg gegen das 3. gegnerische Doppel klar und auch ich konnte anschließend mein erstes Einzel gegen die Nummer 2 der Gäste mit 3:2 gewinnen. Danach konnten die Gäste aus Wedel durch einen Sieg von Haas über Jürgen und Hackmann gegen Ulli wieder zu einem Spielstand von 3:3 ausgleichen. Enge Sache! Nun folgten 3 Einzelsiege von Karsten, Stephan und Christoph für eine 6:3 Führung und dem derzeitigen Spielstand nach der 1. Einzelrunde. Leider musste ich mich dann 2:3 gegen Haas geschlagen geben, trotz einer 10:8 Führung im 5. Satz, aber 2 platzierte Kantenbälle waren dann leider zu viel und folglich musste ich mich geschlagen geben, dennoch war es ein verdammt schönes Match. Jürgen machte nun kurzen Prozess und siegte klar und deutlich mit 3:0 gegen Moser. Spielstand 7:4. Nun mussten wir leider 3 Punkte in Folge abgeben, da Karsten, Stephan und Ulli ihre Spiele leider nicht gewinnen konnten, was zu einem Spielstand von 7:7 führte. Puh war das knapp und das es schon wieder ein Entscheidungsdoppel geben sollte, war ja in der Rückrunde schon fast nichts Neues mehr. Vorher siegte Christoph allerdings mit einen deutlichen 3:0, was die Lage und Ausgangssituation für das Doppel wesentlich entspannter machte. Schließlich hatten wir bis dato in der Rückrunde bereits 3 Entscheidungsdoppel spielen müssen und eine Bilanz von 3:0 stehen gehabt, was sollte also schon groß passieren? Doch es sollte gar nicht danach aussehen, als ob sich dieser positive Trend fortsetzen sollte. Kläglich, ja fast gar chancenlos mussten Stephan und ich die ersten beiden Sätze den Gegnern Moser/Mechta überlassen. Doch dann, mit lautstarker Unterstützung und eigenem Kampfeswillen, konnten wir das fast unmögliche noch möglich machen. Man gewann am Ende mit 3:2 und folglich insgesamt mit 9:7 über Wedel! Die Freude war natürlich dementsprechend groß sowohl bei den Spielern der Ersten, als auch bei den Anhängern der anderen Mannschaften des HEBC. Danke an diese lautstarke Unterstützung derer, die da bei jedem Ball geklatscht haben! Noch interessant zu erwähnen es gab 7 gespielte 5 Satzspiele, wo es zu einer positiven 5:2 Bilanz für den HEBC kam! Puh, dann hieß es nur noch, Bier raus!

Zum letzten Punktspiel mussten wir nach Niendorf reisen. Es war natürlich das Topspiel schlechthin. Für Niendorf ging es natürlich um alles, denn eine Niederlage macht die Chance um den Aufstieg gegen den Mitkonkurrenten Rellingen nicht gerade besser. Zum ersten Mal in der Rückrunde traten die Gastgeber mit Ihrer Nummer 1 Hamann an, LKZ Wert 160, Bilanz 7:9 in der Landesliga. Dafür mussten sie allerdings auf Sportfreund Bethke verzichten, der erkältungsbedingt ausfiel. Der HEBC trat in Bestbesetzung an. Die Gastgeber hochmotiviert, gewannen Doppel 1 und 2 und das auch sehr souverän. Aber unser noch ungeschlagenes 3er Doppel Christoph/Karsten konnten dafür 3:0 gewinnen. Nun folgte der 1. von mehreren Höhepunkten des Abends. Jürgen konnte gegen Hamann bei einem Spielstand von 1:1 nach Sätzen und 9:4 Führung leider nicht den 3. Satz gewinnen und folglich musste er sich dann 3:1 geschlagen geben. Ich meinerseits spielte die 2 schlimmsten und grausamsten Sätze meines Lebens und musste in Folge dessen einen 0:2 Rückstand kassieren. Aber mit Kampf und lautstarker Selbstanfeuerung, riss ich das Spiel noch 3:2 rum. Karsten konnte dann im mittleren Paarkreuz leider keinen Punkt für uns holen und musste sich 1:3 geschlagen geben, er spielte dennoch kein schlechtes Spiel. Ulli konnte in einen wirklich kräftezehrenden Kampf seinen Gegner mit 3:2 niederringen. Im unteren Paarkreuz konnten nun Christoph und Stephan souverän beide Punkte für den HEBC einfahren, was nach der 1. Einzelrunde eine 5:4 Führung für uns ergab. Nun durfte ich gegen Hamann ran und während ich Satz 1 gewinnen konnte, musste ich mich dann in Satz 2 geschlagen geben. In den letzten beiden Sätzen allerdings hatte der Landesligaspieler keine Chance mehr, sowohl meine Vor- als auch Rückhandtopspins schlugen allesamt auf der gegnerischen Seite ein und da halfen auch keine Psychospiele wie: „Der spielt das Spiel seines Lebens“ Das war dann wohl sein letztes probates Mittel um seine ihm schon bewusst drohende Niederlage noch abwenden zu wollen, aber doch nicht mit einem Sachsen mein Guter 😉 Jürgen indessen machte mit Sportfreund Bühling kurzen Prozess und siegte klar und deutlich mit 3:0. Wohingegen ich, wie oben beschrieben, mich abgemüht habe, ja der Jürgen ist in einer beeindruckenden Top-Form! Spielstand nun 7:4, das Ding muss doch durch sein oder? Haste gedacht! Leider mussten sich dann Karsten und auch Ulli beide im 5. Satz geschlagen geben und das obwohl beide einen beeindruckenden Kampf abgeliefert haben mit teilweise spektakulären Ballwechseln auf jeder Seite! Spielstand 7:6…Oh man Oh man, wieder so ein Krimi Spiel! Nun waren Stephan und Christoph an der Reihe. Stephan siegte in Satz 1 und 2 knapp aber mit auch hier hochansehnlichen Ballwechseln. Satz 3 musste er sich dann leider in der Verlängerung geschlagen geben. Im nun folgenden 4. Satz ging er schnell in Führung und baute diese zu einem 9:3 Vorsprung aus, dann jedoch folgten 3 Punkte des Gegners. Ich rief Auszeit! Nun kam von Stephan plötzlich ein: „Ich nehme Auszeit wann ich das will“! Aber er kam dennoch zur Bande und als ich ihm die Situation erklärte, den Gegner damit aus dem Spiel zu nehmen und gar nicht erst in einen 5. Satz gehen zu müssen beruhigte sich der Stephan wieder, ging an den Tisch und machte wie von Zauberhand plötzlich 2 Punkte zum 11:6 und dann kam sogar: „Okay du hattest ja Recht, es war in dem Moment die richtige Entscheidung“. Aber erstmal rummeckern, nicht war Herr Doppelpartner 😉 Spielstand 8:6, nun sollte Christoph alles klar machen um ein Abschlussdoppel welches die Nummer 1 und 2 der Gegner bildeten zu vermeiden! Leider musste sich Christoph aber 2:3 geschlagen geben, was natürlich nun wieder mal hieß, Abschlussdoppel. Aber war da nicht was? Na klar, Abschlussdoppel Rückrunde, 4x gespielt 4x gewonnen, konnte doch nix schief gehen oder? Der Anfang sah auch verdammt gut aus, Stephan legte eine beeindruckende Serie an Topspins hin, welche so auf des Gegners Hälfte einschlugen, dass sie nur hoch oder gar nicht den Weg auf unsere Tischhälfte fanden und wenn doch, war der Rest nur Formsache. Im 2. Satz allerdings standen wir denkbar ungünstig. Meine Aufschläge fanden kein gutes Einsteigen um in das Spiel zu kommen, dazu kamen plötzlich leichte Flüchtigkeitsfehler meinerseits, was zu einem 1:1 nach Sätzen führte. 3. Satz bessere Stellung, Flüchtigkeitsfehler meinerseits nicht mehr vorhanden und Stephan konnte die Bälle seines Gegenspielers wie in Satz 1 gewohnt stark platzieren. Nun folgte Satz 4 und erneut musste ich beim Stand von 1:1 nun 2 Aufschläge machen und wieder konnten beide Aufschläge so retourniert werden das Stephan chancenlos war, ich dachte nur das darf doch alles nicht wahr sein, sowas hat doch noch kein Mensch gemacht. Egal 1:3 Rückstand, die nun folgenden 6 Punkte gingen an uns, durch ein verdammt starkes Topspinspiel sowohl von Stephan, als auch von mir, ergo 7:3. Nun hieß es wieder 2 Aufschläge Herr Porno bitte. Ein kurzer Small Talk mit Stephan, wo ich ihm sagte, ich mache jetzt mal Vorhandaufschläge, irgendwas musste ich ja gezwungenermaßen ändern. Da ich im Doppel fast immer oder gar ausschließlich Rückhand Aufschläge mache, da es mir noch nie passiert ist, dass diese so saustark retourniert wurden, musste ich nun aber zu der eigentlich „schlechteren Variante wechseln“. Schlechter weil…1. mit Rückhandaufschlägen komme ich besser und schneller weg vom Tisch, 2. Stephan kommt schneller an den Tisch aus der Position hinter mir und sieht den Tisch auch mehr ein. Aber zum Erstaunen aller Anwesenden musste ich gar nicht weg vom Tisch und Stephan nicht zum Tisch hin. Beide Aufschläge konnte Sportfreund Hamann nicht retournieren und folglich stand es 9:3, der Rest war dann reine Formsache! Spielstand „mal wieder bzw. wie schon fast gewohnt“ 9:7 HEBC! Was noch zu sagen ist…von nun bereits 5 Abschlussdoppeln in der Rückrunde konnten wir alle 5 für uns Entscheiden! Das nenn ich mal eine Glanzleistung, Hut ab!

Fazit: Durch eine mehrfach starke kämpferische und mit Siegeswillen ausgestattete Leistung aller Beteiligten konnten wir die Tür zur Landesliga nun weit aufstoßen, nun fehlt nur noch der Schritt sie zu durchtreten!

Bildschirmfoto 2014-02-24 um 23.25.57

Bleibt sportlich!

Gruß Porno-Erik

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